Wandtelefon
im Einsatz für die Bahn, um 1900 erbaut, mit neuem Hörer nachgerüstet. Mit eigener Stromversorgung (Batteriekasten). Jede im lokalen Bahnnetz angeschlossene Station hatte ihr eigenes Rufzeichen, welches mit der Kurbel eingegeben wurde.
Vorderlader Offizierspistole
mit Steinschloss, Zürcher Ordonanz, 18. Jh. Aus Arsenalbestand.
Komplexere Telefonzentrale
in einem Stellwerk oder im Stationsbüro im Einsatz. Anrufe konnten weitergeleitet oder auch mehrere Gesprächspartner miteinander verbunden werden.
Wandtelefon
von ca. 1900 mit eigener Stromversorgung (Batteriekasten). Mikrofon ist fix montiert.
Moderneres Tischtelefon
um 1919, mit eigener Stromversorgung.
Bronzefigur
aus der Römerzeit: Ein Athlet mit einer Peniskappe, als "Glücksymbol" wie z.B. ein vierblätteriges Kleeblatt...
Präzisionswaage
aus einer Dietiker Hausarzt Arztpraxis (Dr. Grendelmeier), auch in Apotheken im Einsatz.
Funkerlampe
aus der Schweizerischen Armee, mit Carbid betrieben, sehr zuverlässig, bis 1955 im Einsatz.
Gemälde «1803»
Das Bildmotiv zeigt symbolisch, wie Napoleon gemäss Bestimmungen der Mediationsakte 1803 über die Kantonszugehörigkeit von Dietikon (ZH) und Bergdietikon (AG) entscheidet. Gemalt um 2003 von Regula Stauber (1941–2025)
Kachelofen von 1832
Kachelofen von 1832. Dieser schöne Kachelofen stand ursprünglich im Bauernhaus Oberdorfstrasse 30-34 («Klosterbauer») in Dietikon. Beim Abriss des Gebäudes um 1980 schenkte der Eigentümer den Kachelofen dem Ortsmuseum.
Werbetafeln der Salamifabrik Cattaneo, 1920er Jahre
Im 20. Jahrhundert gehörte Dietikon zu den wichtigsten Schweizer Produzenten von Salami. Die köstliche Mailänder Traditionswurst wurde von 1919 bis 1973 von der Salamifabrik Cattaneo (Badenerstrasse 5-13) hergestellt.
Billett-Automat aus dem Cinéma Capitol, 1931
Die Eröffnung des Kinos erfolgte 1931 in dem neu erbauten Wohn- und Geschäftshaus an der Kreuzung Zürcher-/ Bremgartnerstrasse. Der gezeigte Billett-Automat wurde von Anfang an dort an der Kasse benutzt. Die Schliessung des Kinos erfolgte Ende 2018.
Milchkessel, Massbecher und Rezeptbüchlein, ca. 1960
Diese Objekte haben einen engen Bezug zur Molkerei Wenger (Zürcherstrasse 48). Viele Dietiker können sich noch gut an sie erinnern. Die Molkerei hatte Bestand von 1912 bis 1988.
Werkzeug eines Schuhmachers
Die Schuhmacherei Marchetto (Badenerstrasse 2) hatte Bestand von 1946 bis 1996. Das gezeigte Werkzeug gehörte einst dem Inhaber dieses Geschäfts, André Marchetto.
Römischer DSP Ziegel
Vom 1. bis zum 4. Jh. n.Chr. betrieben die Römer im Gebiet des heutigen Stadtzentrums Dietikon einen Gutshof. Spezialisiert war der Hof wohl auf die Produktion von Getreide und von geräuchertem Fleisch. Zudem wurde Baukeramik für den Eigenbedarf gebrannt.